Das erfolgreichste Jugend-Team der SG H2Ku Herrenberg

Es ist alles andere als einfach, im württembergischen Nachwuchs-Handball erfolgreich zu sein. Jeder Verein im Ländle weiß, wie wichtig eine gute, nachhaltige, engagierte Arbeit mit den Talenten ist. Viele Clubs investieren deshalb in die Jugend, bündeln die Kräfte, setzen hier ihre besten Trainer ein. Umso beeindruckender ist die Leistung der weiblichen B-Jugend der SG H2Ku Herrenberg: Mit 17 (!) Siegen in 18 Spielen sicherte sich die Mannschaft der Trainer-Duos Alexandra Krebs und Sandra Kussmaul völlig überraschend den Staffelsieg in der Württembergliga (Gruppe 2).

 

Den letzten Schritt machten die Handballerinnen mit einem  28:23-Sieg in Trossingen bei der HSG Baar. Damit steht die SG H2Ku am Samstag, 24. März, im Finale um die Württembergliga-Meisterschaft gegen den TSV Wolfschlugen.  Der Sieger dieser Partie darf sich anschließend im Finale um die baden-württembergische Meisterschaft mit den besten Mannschaften des süd- und nordbadischen Verbandes messen.

 

In der Gruppe 2 der Württembergliga  hatte sich schon früh ein Dreikampf um den Gruppensieg zwischen der TuS Metzingen, der HSG Baar und der SG H2Ku Herrenberg abgezeichnet. Während sich in der Hinrunde diese Teams gegenseitig die Punkte wegnahmen, konnte die HSG Baar in der Rückrunde diese Schlagzahl nicht mehr halten und fiel etwas zurück. Zum wichtigsten Duell war es somit bereits Ende Januar gekommen, als die SG-Talente die TuS Metzingen empfingen. Überrascht von einer aggressiven, aber keinesfalls unfairen Abwehr mussten sich die jungen TuSies in Herrenberg dem unbändigen Siegeswillen der Gastgeberinnen geschlagen geben.

 

Trotz großen Verletzungspechs ließ sich die SG in den folgenden Spielen nicht mehr von Platz eins der Tabelle verdrängen. Aus Sicht von Trainerin Alexandra Krebs war die mannschaftliche Geschlossenheit der entscheidende Grund für die tolle Saison: „Diesen Erfolg hat das Team vor allem seinem großem Trainingsfleiß und der Fähigkeit, sich in den Spielen an die taktischen Vorgaben zu halten, zu verdanken“, erklärte Krebs. „vor der Saison hatten wir mit einer solchen Bilanz nicht gerechnet. Aber einige Mädchen haben sich super entwickelt und den Rest der Mannschaft mitgerissen.“

 

Zum Erfolg trug aber womöglich auch die internationale Erfahrung des Teams bei, das Ende 2017 am riesigen Handballturnier in Lund/Schweden teilgenommen hatte. Und nun noch ein großes Spiel vor sich hat. Mindestens.

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