Verdienter Sieg für die männliche B1

 

In der Württembergliga gibt es ein dicht besetztes Mittelfeld, in dem jeder jeden schlagen kann. Das Hinspiel gegen den Tabellennachbar Spaichingen konnte die SG knapp mit einem Tor Vorsprung für sich entscheiden und war daher durchaus vorgewarnt. Nachdem in den letzten beiden Partien die Schwachstellen der Kreisabwehr und die Konterarbeit mit im Trainingsschwerpunkt standen, wollte die Mannschaft dies hier auch unbedingt umsetzen. Dies gelang in der ersten Halbzeit jedoch noch nicht. Hier sahen die zahlreich mitgereisten Fans eine ausgeglichene erste Halbzeit.

 

In der 5.Minute setzte sich der Gastgeber erstmals auf 4:2 ab. Jedoch gelang es der SG in den folgenden Minuten den Spieß wieder umzudrehen. Vor allem über die Aussenpositionen war die SG erfolgreich und so stellte Dennis Wädtleges mit seinem Treffer zum 4:6 einen ersten Vorsprung in der 9.Minute her. Niko Schnitzler wiederholte dies in der 11.Minute mit seinem Treffer zum 6:8.  Die Abwehr der SG schaffte es in dieser Phase allerdings nicht, das Anspiel an den Kreis zu unterbinden. Daher holte der TSV Spaichingen wieder auf und glich in der 12.Minute beim 8:8 wieder aus.

 

Trotz Unterzahl gelang es der SG durch zwei Tore in Folge aus dem Rückraum von Julius Gauß bis zur 15.Minute wieder auf 8:10 davon zu ziehen. Aber die Berg- und Talfahrt, die das Spiel bisher geprägt hat ging weiter. Keine Mannschaft konnte sich länger absetzen. Über Tore der Aussenspieler und vergebenen Chancen der SG aus der Distanz, glich der TSV Spaichingen wieder aus und ging sogar in der 21. Minute mit 12:11 in Führung. Im Gegenzug setzte sich nach gelungenem Anspiel an den Kreis Leander Lämmle gegen zwei Abwehrspieler kraftvoll durch und sorgte in der 24.Minute für den 13:13  Ausgleichstreffer. Im Gegenzug sorgte ebenfalls ein Anspiel an den Kreis für die erneute Führung des TSV. Janne Böhm warf das letzte Tor in der ersten Halbzeit bei einem erfolgreich verwandelten Strafwurf zum 14:14 Pausenstand. Eine durchaus spannende Partie, und dies sollte so weitergehen.

 

Jedoch wurden die Wellen des Auf und Ab im Spielgeschehen etwas größer.  Der TSV Spaichingen kam dabei deutlich besser in die zweite Halbzeit. Wieder waren die Kreisanspiele und auch die Würfe aus der Distanz erfolgreich, was zur Folge hatte, dass der Gastgeber in der 28.Minute mit 17:14 die Führung übernommen hatte.

 

Dass die SG H2KU quasi überrannt wurde in den ersten Minuten, sorgte glücklicherweise nicht für eine Schockstarre, sondern für ein Aufbäumen und wirkte höchst konzentrationsfördernd. Die Abwehr hatte den Kreis nun besser im Griff und Anspiele wurden abgefangen und zügig in Konter umgewandelt. In den folgenden 5 Minuten sahen die Zuschauer schnellen Angriffshandball. Valentin Mosdzien warf den Anschlusstreffer zum 17:16 und Michael Fangerow, der bei diesem Spiel mit 7 Toren erfolgreichster Werfer der SG, verwandelte zwei Konter in Folge zur 17:18 Führung in der 33.Minute. Der Trainer des TSV Spaichingen sah sich veranlasst den Mittelmann der SG in Manndeckung zu nehmen, in der Hoffnung den Spielaufbau zu unterbinden. Dies gelang jedoch nicht. In der 40.Minute traf Ian Reichl zum 20:22 und läutete die überzeugende Endphase der SG ein. Immer wieder gelang bei der SG das Anspiel an die Kreisspieler und auch über Linksaussen traf Moritz Kollinger zum 22:24 in der 44.Minute. Der TSV Spaichingen stellte nun die Abwehr um und deckte offensiv ab der Mittellinie. Dies schaffte Raum für die Herrenberger Spieler, die nun Ihre Stärke im 1:1 deutlich ausspielten. Trotz dauerndner Unterzahl und zweitweise sogar doppelter Unterzahl  in den letzten 4 Spielminuten sorgte Kai Kussmann mit zwei Treffern für den weiteren Ausbau der Führung. Am Ende gewannen die Herrenberger verdient mit 24:29 gegen den TSV Spaichingen.

 

Es spielten:

Adis Becirovic (TW), Jens Brückner (TW), Lukas Reitzenstein (TW), Marvin Georg, Janne Böhm (1), Dennis Wädtleges (2), Valentin Mosdzien (5), Moritz Kollinger (2), Niko Schnitzler (1), Julius Gauß (5), Ian Reichl (1), Kai Kussmann (2), Michael Fangerow (7), Leander Lämmle (3)

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